Convent of Mount Carmel, Kolonialkloster in Centro, Rio de Janeiro, Brasilien.
Der Karmeliterkonvent ist ein Klostergebäude aus der Kolonialzeit im Zentrum von Rio de Janeiro mit prachtvollen Rococo-Innendekoration und vergoldeten Holzarbeiten. Die Kunsthandwerk wurde nach 1785 von dem Bildhauer Inácio Ferreira Pinto erschaffen und bereichert bis heute das Interieur.
Das Gebäude entstand während der Kolonialzeit und erlangte später Bedeutung, als es von 1808 bis 1976 als Kathedrale der Stadt diente. In dieser Zeit fanden hier wichtige Zeremonien statt, darunter die Beerdigung der Königin Maria I. im Jahr 1816.
Der Konvent war lange Zeit eng mit der Musikausbildung verbunden und zog Komponisten und Musiker an, die in seinen Räumen arbeiteten. Diese Verbindung zur Musik prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes als wichtiger Treffpunkt für Künstler.
Der Konvent befindet sich am Praça XV im Zentrum von Rio de Janeiro und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zu erreichen. Das historische Viertel bietet verschiedene Wege, den Ort zu besuchen und die umliegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Eine Statue der Jungfrau Maria krönt den Turm des Klosters und war ursprüngliche Teil der älteren Struktur. Der Turm selbst wurde zwischen 1905 und 1913 großzügig umgebaut, wobei die Statue erhalten blieb und bis heute sichtbar ist.
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