Fortaleza de São Francisco Xavier da Ilha de Villegagnon, Militärfestung in Rio de Janeiro, Brasilien.
Die Fortaleza de São Francisco Xavier da Ilha de Villegagnon ist eine Militärfestung auf der Insel Villegagnon in der Guanabara-Bucht, die mit Verteidigungsmauern und Strukturen im Renaissance-Militärstil gebaut wurde. Heute beherbergt das Gebiet die brasilianische Marineakademie und behält seine ursprüngliche Architektur bei.
Die Portugiesen errichteten diese Befestigung 1695 unter Gouverneur Sebastião de Castro Caldas, nachdem sie das französische Fort Coligny zerstört hatten, um den Hafen zu schützen. Die Struktur spielte eine Schlüsselrolle beim Schutz des Gebiets vor rivalisierenden Mächten während der frühen Kolonialzeit.
Die Festung trägt den Namen des Heiligen Franz Xaver und zeigt die portugiesische religiöse Tradition, die während der Kolonialzeit in der Region verankert war. Dieser Heiligenname spiegelt die tiefe Verbindung zwischen militärischem Schutz und katholischem Glauben wider, die für die frühen portugiesischen Siedler wichtig war.
Das Gebiet ist nur durch organisierte Führungen des Marineministeriums zugänglich, die Besucher anmelden müssen. Es ist wichtig, sich im Voraus zu erkundigen und die aktuellen Zutrittsbedingungen zu überprüfen.
Während der französischen Invasion von 1711 unter René Duguay-Trouin verursachte eine Explosion im Pulvermagazin massive Schäden an der ursprünglichen Befestigung. Dieses Ereignis prägte die militärische Geschichte der Bucht und führte später zu Verbesserungen der Verteidigungsanlagen.
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