Ladeira da Misericórdia, Historische Straße im Centro, Brasilien
Die Ladeira da Misericórdia ist eine kurze Gasse im Zentrum von Rio de Janeiro mit ursprünglichen Kopfsteinpflastern aus der Kolonialzeit. Der Belag bedeckt nur knapp 40 Meter, zeigt aber die traditionelle Handwerkskunst dieser frühen Siedlungsphase.
Die Straße entstand 1567 und verband den unteren Teil des Zentrums mit der Siedlung auf dem Morro do Castelo. Sie ist heute eines der letzten erhaltenen Stücke aus dieser ursprünglichen Bebauungsphase.
Die Straße zeigt Handwerkstechniken aus der Kolonialzeit, die man an den verlegten Pflastersteinen erkennen kann. Besucher können hier unmittelbar erleben, wie frühe portugiesische Siedler ihre Wege gestalteten.
Der Ort liegt leicht im Zentrum zu Fußen erreichbar und ist tagsüber offen zugänglich. Die Kopfsteine können nass rutschig werden, daher sollte man bei Regen vorsichtig gehen.
Die Straße überstand die massive Abrisszeit von 1921, als der Morro do Castelo größtenteils abgetragen wurde. Dieses kleine Segment ist somit ein seltenes Zeugnis jener Umgestaltungsphase der Stadt.
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