Volta Redonda, Industriestadt in Rio de Janeiro, Brasilien
Volta Redonda ist eine Industriestadt im Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien, die sich entlang des Paraíba do Sul auf etwa 390 Metern Höhe zwischen den Metropolregionen Rio und São Paulo erstreckt. Der Fluss formt an dieser Stelle eine markante kreisförmige Biegung, die der Gegend ihre charakteristische Topografie verleiht und die Entwicklung entlang beider Ufer begünstigt hat.
Die Gründung des Stahlwerks Gilherme Guinle der Companhia Siderúrgica Nacional im Jahr 1942 verwandelte diese Gegend in eines der wichtigsten Stahlproduktionszentren Südamerikas. Die Anlage zog Tausende Arbeiter an und führte zu raschem Wachstum der Siedlung, die zur eigenständigen Gemeinde wurde.
Der Name kommt von der runden Biegung des Paraíba do Sul, der hier einen vollen Kreis formt und der Stadt ihre geografische Identität gibt. Viele Bewohner arbeiten in der Stahlindustrie oder verwandten Sektoren, was das soziale Leben prägt.
Zwei Eisenbahnlinien und große Autobahnen verbinden die Stadt mit Rio de Janeiro, das 130 Kilometer entfernt liegt, und den Industriezentren São Paulos. Die Lage zwischen beiden Metropolregionen erleichtert Tagesausflüge und Zwischenstopps auf längeren Überlandfahrten.
Zahlreiche Bildungseinrichtungen, darunter Fachschulen und Universitäten, konzentrieren sich auf Industrietechnik und metallurgische Studien, was die Stadt zu einem Ausbildungszentrum für technische Berufe macht. Diese Spezialisierung spiegelt die wirtschaftliche Basis wider und zieht Studenten aus der gesamten Region an.
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