Niterói, Großstadt im Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien.
Niterói ist eine Küstenstadt im Bundesstaat Rio de Janeiro, die sich entlang der Ostseite der Guanabara-Bucht erstreckt. Eine breite Brücke und Fährverbindungen bringen Besucher täglich vom westlichen Ufer nach hier herüber.
Ein indigener Anführer gründete hier im 16. Jahrhundert eine Siedlung, die mit der Zeit wuchs und von 1835 bis 1975 als Hauptstadt des Bundesstaates diente. Nach dieser Zeit verlagerte sich das politische Zentrum nach Rio, doch die Stadt blieb ein wichtiger Ort der Region.
Der Name geht auf das Tupi-Wort zurück, das so viel wie verstecktes Wasser bedeutet, und verweist auf die vielen Buchten entlang der Küste. Heute sieht man überall im Zentrum Straßencafés und kleine Läden, in denen sich Einheimische zu jeder Tageszeit zum Gespräch treffen.
Morgens fahren Fähren regelmäßig über die Bucht und bieten einen klaren Blick auf das Wasser und die umliegenden Berge. Die zentralen Straßen sind breit und meist flach, sodass man sich gut zu Fuß zurechtfindet.
An einem Ende der Uferpromenade liegt ein runder Bau aus den 90er Jahren, der Kunstwerke aus Brasilien und anderen Ländern zeigt. Das Gebäude schwebt über dem Felsen und wirkt von außen wie ein offener Blütenkelch.
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