Rio-Niterói-Brücke, Straßenbrücke in Rio de Janeiro, Brasilien
Die Rio-Niterói-Brücke erstreckt sich über 13,3 Kilometer durch die Guanabara-Bucht und erreicht eine Höhe von 72 Metern über dem Wasser. Die Konstruktion aus Beton umfasst mehrere Fahrspuren für den motorisierten Verkehr, die sich über die gesamte Länge erstrecken.
Die Arbeiten begannen im Januar 1969 mit Bauteilen, die in England gefertigt und per Schiff nach Brasilien transportiert wurden. Die Fertigstellung erfolgte nach mehreren Jahren intensiver Arbeit und veränderte die Verkehrsverbindung zwischen Rio de Janeiro und Niterói grundlegend.
Die offizielle Bezeichnung wurde nach dem brasilianischen Präsidenten vergeben, der den Bau während der Militärzeit genehmigte. Autofahrer erleben den Übergang zwischen zwei wichtigen Städten als deutliche Verkürzung ihrer Fahrzeit durch die Bucht.
Die Mautbrücke dient täglich mehr als 150.000 Fahrgästen und verkürzt die frühere 120 Kilometer lange Fahrt zwischen den beiden Städten auf eine direkte Überquerung. Fahrer sollten Verkehrsspitzen einplanen, da die Verbindung besonders morgens und abends stark befahren wird.
Bis 1985 galt die Konstruktion als zweitlängste Brücke weltweit, nach dem Lake Pontchartrain Causeway in den Vereinigten Staaten. Die modulare Bauweise aus England ermöglichte eine ungewöhnlich schnelle Montage vor Ort trotz der enormen Länge.
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