Mirante da Granja Guarani, Aussichtspunkt in Teresópolis, Brasilien
Der Mirante da Granja Guarani ist ein Aussichtspavillon im Viertel Granja Guarani, 1929 von Arnaldo Guinle errichtet. Auf seinem Baukörper sitzt ein Dach aus Lehmziegeln mit Spitzen, und die Wände tragen blau, gelb und weiß bemalte Azulejos, die in Lissabon vom portugiesischen Keramiker Jorge Colaço gefertigt wurden. Die Kacheln zeigen vier indigene Legenden; der Ort blickt auf den Felsen Verruga do Frade.
Arnaldo Guinle aus der Familie Guinle ließ den Aussichtspunkt 1929 im Viertel Granja Guarani errichten. Die Azulejos stammen vom portugiesischen Keramiker Jorge Colaço und wurden in Lissabon bemalt. 1982 stellte das Instituto Estadual do Patrimônio Cultural do Rio de Janeiro (Inepac) den Mirante unter Denkmalschutz; heute ist er trotz angekündigter Revitalisierungsprojekte verlassen.
Die Azulejos stammen vom portugiesischen Keramiker Jorge Colaço und wurden in Lissabon in Blau, Gelb und Weiß bemalt. Sie zeigen vier indigene Legenden: „O Dilúvio“, „O Anhangá“, „A moça que saiu pra procurar marido“ und „Como apareceu a noite“. Wegen dieser Bilder trägt der Aussichtspunkt auch den Namen Quiosque das Lendas.
Der Besuch erfordert Vorbereitung, da Vegetation und fehlende Instandhaltung die Aussicht einschränken und mehrere architektonische Elemente beschädigt sind. Es ist ratsam, robuste Schuhe zu tragen und den Zustand vor dem Besuch zu prüfen.
Der Name stammt aus José de Alencar's Literaturwerk O Guarani, ausgewählt von Arnaldo Guinle, der die umliegende Gegend entwickelte. Diese literarische Verbindung verleiht dem Ort eine besondere Bedeutung in der regionalen Geschichte.
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