Metropolregion Rio de Janeiro, Verwaltungsregion der Metropole in Rio de Janeiro, Brasilien.
Die Metropolregion Rio de Janeiro erstreckt sich über mehrere Bezirke entlang der atlantischen Küste und verbindet die Hauptstadt mit zahlreichen benachbarten Städten. Das Gebiet umfasst dichter besiedelte Zonen in flachen Küstenarealen sowie bergigere Gegenden im Landesinneren, die alle durch ein Netz von Straßen und Verkehrsmitteln miteinander verbunden sind.
Die Region begann als portugiesische Kolonie im frühen 17. Jahrhundert und wuchs später zu Brasiliens wichtigstem Verwaltungszentrum heran. Als Hauptstadt des Landes von 1763 bis 1960 prägte sie Brasiliens politische und wirtschaftliche Entwicklung entscheidend, bevor die Regierungsfunktionen verlegt wurden.
Die Region ist Heimat für Samba, Bossa Nova und Karneval, Ausdrucksformen, die das tägliche Leben der Menschen prägen. Man sieht überall Tanzgruppen, Musikschulen und informelle Treffen in den Straßen, wo diese Künste lebendig bleiben.
Das Gebiet ist am besten mit Bus, U-Bahn oder Fähre zu erkunden, die Menschen zwischen den verschiedenen Bezirken befördern. Wer die Region besucht, sollte Zeit für längere Reisen einplanen, da die Entfernungen beträchtlich sind und der Verkehr in den Stoßzeiten verlangsamt sein kann.
Die Region umfasst den Tijuca-Nationalpark, den größten Stadtwald der Erde, der mitten im urbanen Gebiet liegt und an Stellen erinnert, dass die Umgebung ursprünglich von dichtem tropischem Wald bedeckt war. Dieser grüne Raum zeigt, wie Natur und Stadt hier eng miteinander verflochten sind.
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