Ilha do Governador, Wohninsel in der Guanabara-Bucht, Brasilien
Ilha do Governador erstreckt sich über 42 Quadratkilometer in der Guanabara-Bucht und stellt damit die größte Insel im Buchtensystem von Rio de Janeiro dar. Sie gliedert sich in vierzehn Stadtviertel, die von Wohngegenden bis zu gemischten Siedlungen reichen und durch Brücken mit dem Festland verbunden sind.
Die Insel erhielt ihren Namen im 16. Jahrhundert, als ein Kolonialverwalter hier eine Landresidenz errichtete. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sie sich zu einem bewohnten Gebiet, das später durch den Bau des internationalen Flughafens einen bedeutenden Wandel erfuhr.
Der Name leitet sich von einem Kolonialverwalter ab, der hier im 16. Jahrhundert eine Residenz errichtete. Die Insel beherbergt heute eine Mischung aus Wohngegenden der Mittelklasse und lebhaften Stadtvierteln, darunter den Morro do Dendê, wo Alltagsleben und lokale Traditionen das Straßenbild prägen.
Das internationale Flughafengelände nimmt etwa ein Drittel der Insel ein und bestimmt das Verkehrsaufkommen in bestimmten Gegenden. Die restlichen Wohnviertel lassen sich zu Fuß oder mit lokalen Bussen erkunden, wobei die Küstenbereiche einen ruhigeren Eindruck vermitteln.
Die indigenen Völker nannten das Gebiet Paranapuã, was in der alten Tupi-Sprache Meeresarm bedeutet. Diese ursprüngliche Bezeichnung verweist auf die geografische Lage inmitten der Gewässer der Guanabara-Bucht, die das Eiland rings umgeben.
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