Itumbiara-Stausee, Wasserkraftwerk am Paranaíba-Fluss in Goiás, Brasilien
Der Itumbiara-Staudamm überquert den Fluss Paranaíba und schafft einen großen Stausee, der sich über hunderte Quadratkilometer erstreckt. Das Bauwerk nutzt Wasserkraft, um Strom für einen großen Teil Brasiliens zu erzeugen.
Das Projekt begann 1974 und wurde größtenteils mit brasilianischen Fachleuten und Materialien aus dem Land gebaut. Diese Periode markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Infrastrukturentwicklung der Region.
Die Anlage zog Menschen in die Region und veränderte die Lebensweise der Gemeinden vor Ort grundlegend. Orte wie diese prägen heute den Alltag der Menschen in Goiás durch ihre wirtschaftliche Rolle.
Der Staudamm liegt in einer Region mit guter Anbindung, wo Besucher die Größe des Bauwerks und des Stausees vom Ufer aus betrachten können. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Regenzeit, wenn der Wasserspiegel höher ist.
Die Anlage wurde 1997 auf ferngesteuerten Betrieb umgestellt, wobei ein zentraler Kontrollraum Hunderte Kilometer entfernt die Stromerzeugung überwacht. Dieses System erlaubt es, den Betrieb effizienter und mit weniger Personal vor Ort zu verwalten.
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