Academia de Comércio de Juiz de Fora, Bildungsdenkmal in Juiz de Fora, Brasilien.
Academia de Comércio de Juiz de Fora ist ein Schulgebäude mit neoklassischem Design in der Stadt. Die Fassade zeigt symmetrische Strukturen mit großen Säulen entlang der Halfeld-Straße und beherbergt mehrere Unterrichtsräume, eine Kapelle und einen Theatersaal.
Das Gebäude wurde 1891 von Francisco Batista de Oliveira gegründet und folgte dem Vorbild der Pariser Schule für fortgeschrittene Handelsstudien. Diese Institution markierte einen wichtigen Anfang für die kaufmännische Ausbildung in Südamerika.
Das Gebäude zeigt die Symbole seiner Umgestaltung durch die Divine Word Congregation, die 1901 ein religiöses Bildungszentrum etablierte. Die Kapelle und die Räume im Inneren bewahren die Spuren dieser neuen Ausrichtung, welche die Bedeutung des Ortes für mehrere Generationen von Schülern prägte.
Der Ort liegt an der Halfeld-Straße, einer zentralen Adresse in der Stadt, was ihn leicht zu Fuß erreichbar macht. Das Gebäude ist von außen sichtbar und zugänglich, wobei Besucher seine architektonische Gestaltung von der Straße aus betrachten können.
Der französische Architekt G. Hernard entwarf das Gebäude 1891 und schuf damit die erste Handelsschule dieser Art in ganz Südamerika. Diese Neugründung brachte eine europäische Bildungstradition in eine neue Region, was die Entwicklung des Kontinents prägte.
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