Magé, Gemeinde in Rio de Janeiro, Brasilien
Magé ist eine Gemeinde am Ufer der Guanabara Bucht im Bundesstaat Rio de Janeiro mit Hügeln bedeckt von Atlantischem Regenwald und flachen Gebieten nahe am Wasser. Das Zentrum liegt zwischen grünen Anhöhen und Flachland wobei mehrere Flüsse das Stadtgebiet durchqueren und Feuchtgebiete in den tiefer gelegenen Zonen entstehen.
Portugiesische Siedler gründeten den Ort im späten 16. Jahrhundert als Stützpunkt für Zuckerrohrplantagen entlang der Flüsse. Die Eisenbahn erreichte das Gebiet im 19. Jahrhundert und verband die landwirtschaftlichen Zonen mit dem Hafen von Rio de Janeiro.
Der Name stammt von einem indigenen Wort und bezeichnet heute ein Gebiet mit vielen kleinen Ortsteilen die sich über Täler und Hügel verteilen. Besucher erleben eine Mischung aus ländlichen Zonen mit Zuckerrohrfeldern und städtischen Vierteln mit Wochenmärkten an denen Früchte und frische Waren angeboten werden.
Busse verkehren zwischen dem Zentrum und den äußeren Vierteln mehrmals täglich und verbinden auch benachbarte Städte mit Haltestellen in der Nähe von Kirchen und Marktplätzen. Wer die bewaldeten Gebiete erkunden möchte sollte festes Schuhwerk mitbringen und sich über lokale Wetterbedingungen informieren da Regen die unbefestigten Wege rutschig machen kann.
Ein Teil der Gemeinde liegt innerhalb eines großen Schutzgebietes mit fast 14000 Hektar tropischem Wald und Flussläufen die noch heute als Wasserquelle für umliegende Regionen dienen. Wanderer entdecken dort seltene Vogelarten und Wasserfälle die von dichtem Grün umgeben sind.
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