Rio Verde, Landwirtschaftliche Gemeinde in Goiás, Brasilien.
Rio Verde ist eine Gemeinde im Bundesstaat Goiás in Brasilien, die sich über weite Ebenen und offenes Farmland erstreckt. Die Stadt liegt im Südwesten des Bundesstaates und dient als Zentrum für landwirtschaftliche Aktivitäten in einer der produktivsten Regionen des Landes.
Die Ansiedlung entstand im Jahr 1838, als die brasilianische Regierung Steuerbefreiungen anbot, um neue Bewohner anzuziehen. Die Ortschaft erhielt 1882 das Stadtrecht und entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem Handelszentrum für die umliegenden Farmen.
Das städtische Bildungssystem unterstützt 32.000 Studenten durch mehrere Einrichtungen, darunter Universitäten und Berufsschulen mit Schwerpunkt Agrarwissenschaften.
Die Stadt erreicht man über die Landstraße BR-060, die sie mit der Hauptstadt Goiânia und anderen Städten im Südwesten verbindet. Ein Flughafen außerhalb des Zentrums bietet Verbindungen zu größeren brasilianischen Städten für Geschäftsreisende und Besucher.
Die Gegend um die Stadt war im 18. Jahrhundert Schauplatz von Goldfunden, die eine erste Welle von Siedlern anzogen. Heute prägen stattdessen ausgedehnte Felder mit Getreide und Ölpflanzen das Bild und ersetzen die frühere Suche nach Edelmetallen durch intensive Landwirtschaft.
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