Viaduto Santa Tereza, Kulturviadukt in der Innenstadt von Belo Horizonte, Brasilien.
Der Viaduto Santa Tereza ist eine Bogenbrücke aus Stahlbeton mit parabolischen Spannweiten, die sich über Straßenbahn-, Auto- und Zugverkehr erstreckt. Die Konstruktion verbindet zwei erhöhte Stadtteile miteinander und überquert mehrere Verkehrsebenen gleichzeitig.
Die Brücke wurde 1929 fertiggestellt und war damals eine Neuerung im Bereich des Stahlbetonbaus. Sie markierte einen Wendepunkt in der Infrastruktur der Stadt und wurde zu einem Symbol für technischen Fortschritt der Epoche.
Die Brücke ist ein Ort für Musikveranstaltungen und hat sich in der lokalen Kunstszene etabliert. Unter ihren Bögen finden regelmäßig Performances und informelle Treffen statt, die das Straßenleben der Stadt prägen.
Die Fußgänger können die Brücke tagsüber problemlos überqueren und haben von oben einen freien Blick über die Stadt. Nachts ist die Gegend gut beleuchtet, aber es ist ratsam, in Gruppen zu gehen und auf die Umgebung zu achten.
Die Struktur ist in mehreren Werken der brasilianischen Literatur erwähnt worden, einschließlich eines Romans eines bekannten Schriftstellers aus dem 20. Jahrhundert. Das Werk erwähnt speziell die Bögen als markantes Merkmal der Stadtlandschaft.
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