Viaduto Santa Tereza, Kulturviadukt in der Innenstadt von Belo Horizonte, Brasilien.
Der Viaduto Santa Tereza ist eine 390 Meter lange Brücke aus Stahlbeton, entworfen vom Ingenieur Emílio Baumgart und eingeweiht im September 1929. Er verbindet die Stadtteile Floresta und Santa Tereza mit dem Zentrum und überspannt die Avenida dos Andradas, den Ribeirão Arrudas, eine Bahnstrecke und eine Metrolinie. Seine parabolischen Bögen sind das auffälligste Merkmal.
Der Viaduto Santa Tereza wurde vom Ingenieur Emílio Baumgart entworfen und im September 1929 eingeweiht; er war die erste höhenfreie Überquerung der Stadt Belo Horizonte. Das 390 Meter lange Bauwerk gehörte zu den ersten der Stadt, die Stahlbeton verwendeten, und führt über die Avenida dos Andradas, den Ribeirão Arrudas, eine Bahnlinie und eine Metrolinie.
Die parabolischen Bögen der Brücke erscheinen in Fernando Sabinos erstem Roman O Encontro Marcado, in dem die Hauptfigur und ihre Freunde sie in großer Höhe erklimmen. Carlos Drummond de Andrade soll die Bögen kurz nach der Einweihung 1929 bestiegen haben und mit Verhaftung bedroht worden sein; er forderte den Wächter auf, zum Verhaften hinaufzusteigen, doch dieser verzichtete. Seit 2008 findet unter dem Viadukt ein Duelo de MCs statt.
Die Fußgänger können die Brücke tagsüber problemlos überqueren und haben von oben einen freien Blick über die Stadt. Nachts ist die Gegend gut beleuchtet, aber es ist ratsam, in Gruppen zu gehen und auf die Umgebung zu achten.
Die parabolischen Bögen erscheinen in Fernando Sabinos erstem Roman O Encontro Marcado, in dem der Protagonist und seine Freunde sie erklimmen und dabei riskieren, auf die darunterliegende Bahnlinie zu stürzen. Kurz nach der Einweihung 1929 bestieg auch Carlos Drummond de Andrade einen Bogen und soll mit Verhaftung bedroht worden sein; er forderte den Wächter auf, zum Verhaften hinaufzusteigen, worauf dieser verzichtete.
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