Nova Friburgo, Bergstadt für Touristen in Rio de Janeiro, Brasilien.
Nova Friburgo ist eine Stadt im Bergland des Bundesstaates Rio de Janeiro, die sich über bewaldete Hügel und Täler verteilt. Die Landschaft wird von Flüssen durchzogen, und in den höheren Lagen findet man Wälder und Naturparks.
Dom João VI. gründete die Siedlung 1818 und lud Schweizer Familien ein, die in den Bergen ein neues Leben beginnen wollten. Später kamen deutsche Einwanderer hinzu, die ebenfalls das kühlere Klima suchten und die Landwirtschaft prägten.
Der Name stammt von Freiburg in der Schweiz und erinnert an die ersten Siedler aus den Alpen. In den Straßen sieht man heute noch Fachwerkhäuser und Holzbalkone, die an mitteleuropäische Dörfer erinnern und den Alltag prägen.
Die Stadt liegt rund zwei Autostunden von der Hauptstadt des Bundesstaates entfernt und ist über Landstraßen erreichbar. Wegen der Höhenlage können die Temperaturen besonders im Winter deutlich kühler sein als an der Küste.
In der Region wurden einige der kältesten Temperaturen Brasiliens gemessen, mit Frost an mehreren Tagen im Jahr. Diese Bedingung begünstigte den Anbau von Obst und Gemüse, die in tropischen Gebieten nicht gedeihen.
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