Mesquita Brasil, Islamisches Zentrum in São Paulo, Brasilien
Die Mesquita Brasil ist eine Moschee an der Avenida do Estado 5.382 im Stadtteil Cambuci von São Paulo. Als erste brasilianische Moschee wurde sie ab 1940 erbaut und am 20. Mai 1960 eingeweiht, im Beisein von Hussein Zulfaqqar Sabry aus der Vereinigten Arabischen Republik. Im Inneren finden sich geometrische Muster und arabische Kalligrafie.
Die Moschee wurde 1929 gegründet und war das erste islamische Gotteshaus in Brasilien. Sie markierte den Beginn organisierter muslimischer Religionspraxis im Land.
Die Moschee ging aus der Muslimischen Wohltätigkeitsgesellschaft von São Paulo hervor, die 1927 von palästinensischen Einwanderern wie Darwich Gazal und Hosni Adura gegründet und 1929 mit dem Zuzug von Mitgliedern aus Syrien und dem Libanon umbenannt wurde. Die Gemeinschaftsgebete fanden zunächst in gemieteten Räumen an der Avenida Rangel Pestana und der Straße Barão de Duprat statt, bis die Gesellschaft 1940 an die Avenida do Estado zog.
Die Moschee liegt in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln und bietet über ihr Informationszentrum Gebetszeiten und Bildungsangebote. Besucher sollten sich angemessen kleiden und bei Bedarf nach Besuchsregeln fragen.
Das Grundstück an der Av. do Estado, 5.382 wurde 1938 erworben, 1940 zog die Gesellschaft dauerhaft dorthin, bevor der Bau begann. Offiziell eingeweiht wurde die Moschee erst am 20. Mai 1960, im Beisein von Hussein Zulfaqqar Sabry, stellvertretender Außenminister der Vereinigten Arabischen Republik.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.018 Mitwirkenden weltweit.