Araruama, Verwaltungsbezirk im Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien.
Araruama ist eine Küstenstadt im Bundesstaat Rio de Janeiro mit einem ausgedehnten Lagunensystem, das vom Meer durch eine schmale Landzunge getrennt wird. Das Zentrum gruppiert sich um mehrere Plätze mit niedrigen Häusern, während sich Wohnviertel entlang der Straßen erstrecken, die zur Lagune und zu den Meeresstränden führen.
Die Gegend war vor dem 16. Jahrhundert Gebiet der indigenen Tupinambá, bevor portugiesische Siedler entlang der Küste erste Dörfer gründeten. Die heutige Stadt erhielt 1890 ihren offiziellen Status, nachdem sich die Salzgewinnung aus der Lagune als wichtiger Wirtschaftszweig etabliert hatte.
Die örtlichen Fischer holen ihre Boote im Morgengrauen direkt an der Lagune ins Wasser und verkaufen den Fang am Vormittag entlang der Straßen. Zahlreiche Familien bereiten in ihren Häusern gesalzene und getrocknete Fischspezialitäten zu, die seit Generationen nach überlieferten Rezepten hergestellt werden.
Man erreicht die Stadt über mehrere Überlandstraßen vom Großraum Rio de Janeiro aus, wobei Busse regelmäßig vom Busbahnhof abfahren. Am besten lässt sich die Gegend mit eigenem Fahrzeug erkunden, da die Abstände zwischen Lagunenufern, Stränden und Ortsteilen erheblich sind.
Der hohe Salzgehalt der Lagune macht das Wasser auch im tieferen Bereich auffällig klar und ermöglicht ungewöhnliche Sichtverhältnisse für Schwimmer. Einige Abschnitte entlang des Ufers verändern je nach Jahreszeit ihre Farbe, da sich Sedimente und Algen verschieben.
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