Arraial do Cabo, Küstengemeinde in Rio de Janeiro, Brasilien.
Arraial do Cabo ist eine Küstengemeinde im Bundesstaat Rio de Janeiro in Brasilien, die sich über eine schmale Halbinsel erstreckt und von mehreren Inseln umgeben ist. Die Strände liegen in geschützten Buchten zwischen felsigen Landzungen, und das Wasser nimmt je nach Tiefe und Sonnenlicht unterschiedliche Blautöne an.
Eine portugiesische Expedition erreichte die Gegend 1503 und gründete eine der frühesten europäischen Siedlungen an der brasilianischen Küste. Die Ortschaft blieb jahrhundertelang ein Fischerdorf, bis sie 1985 zur eigenständigen Gemeinde wurde.
Fischer arbeiten morgens von der Küste aus und verkaufen ihren Fang direkt auf kleinen Märkten, wo Besucher frische Meeresfrüchte probieren können. Die Methoden und Werkzeuge werden oft von älteren Familienmitgliedern an jüngere weitergegeben, sodass das Wissen über Gezeiten und Fischgründe erhalten bleibt.
Boote fahren vom Hafen zu den weiter entfernten Stränden und Inseln ab, wobei die Abfahrten meist am Vormittag stattfinden. Das Wasser kann kühl sein, auch an warmen Tagen, daher ist es ratsam, sich auf unterschiedliche Temperaturen vorzubereiten.
Drei verschiedene Meeresströmungen treffen vor der Küste aufeinander und bringen kaltes, nährstoffreiches Wasser aus der Tiefsee an die Oberfläche. Diese Bedingungen ziehen Meerestiere an, die normalerweise nur in kälteren Gewässern weiter südlich vorkommen.
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