Mosteiro Zen Morro da Vargem, Buddhistischer Tempel in Ibiraçu, Brasilien.
Das Mosteiro Zen Morro da Vargem ist ein buddhistisches Tempel- und Klostergebäude im Bundesstaat Espírito Santo, an der Straße BR-101 Nord in der Nähe von Ibiraçu gelegen. Ein Großteil des weitläufigen Grundstücks ist dem Schutz und der Wiederaufforstung des Atlantischen Regenwaldes gewidmet.
Das Kloster wurde 1974 von dem Mönch Ryotan Tokuda gegründet und war das erste Zen-buddhistische Zentrum in Lateinamerika. Es folgt den Traditionen der Soto-Zen-Schule, die ihren Ursprung in Japan hat.
Das Kloster beherbergt ein Kunstatelier, in dem Künstler arbeiten und leben können, um dem Stadtleben zu entfliehen. Viele Besucher kommen hierher, um in der Stille des Waldes kreativ tätig zu sein.
Das Kloster liegt direkt an der BR-101 Norte und ist gut mit dem Auto zu erreichen; öffentliche Verkehrsmittel sind in dieser ländlichen Gegend kaum vorhanden. Ein Besuch am Morgen ist empfehlenswert, da es dann ruhiger ist und das Licht im Wald am schönsten wirkt.
Obwohl es sich um ein aktives Kloster handelt, begrüßt es regelmäßig Laien zu mehrtägigen Retreats, bei denen Meditation mit praktischer Arbeit im Wald kombiniert wird. Diese Retreats richten sich nicht nur an Buddhisten, sondern stehen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen offen.
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