Mosteiro Zen Morro da Vargem, Buddhistischer Tempel in Ibiraçu, Brasilien.
Das Mosteiro Zen Morro da Vargem ist ein Soto-Zen-Kloster, das 1974 in Ibiraçu, Espírito Santo, auf 350 Metern Höhe gegründet wurde. Seine 150 Hektar umfassen 140 Hektar geschützten und wieder aufgeforsteten Atlantischen Regenwald. Am Eingang an der BR-101 liegt die Praça Torii mit einem Torii-Tor, einem japanischen Steingarten, einem Karpfenteich, einer Kapelle Nossa Senhora da Penha und der großen Buddha-Statue von Ibiraçu.
Das Kloster wurde 1974 von dem Mönch Ryotan Tokuda gegründet und war das erste Zen-buddhistische Zentrum in Lateinamerika. Es folgt den Traditionen der Soto-Zen-Schule, die ihren Ursprung in Japan hat.
Die seit 1995 bestehende Estação Cultural des Klosters dient als Künstlerresidenz, Atelier und Galerie für alle, die abseits der Stadt arbeiten wollen. Zudem pflegt es den Kontakt zu ländlichen Gemeinden durch Volksfeste und Kunsthandwerksmärkte. Der Standort trägt auch den japanischen Namen Hakuunzan Zenkoji.
Das Kloster liegt direkt an der BR-101 Norte und ist gut mit dem Auto zu erreichen; öffentliche Verkehrsmittel sind in dieser ländlichen Gegend kaum vorhanden. Ein Besuch am Morgen ist empfehlenswert, da es dann ruhiger ist und das Licht im Wald am schönsten wirkt.
Obwohl es sich um ein aktives Kloster handelt, begrüßt es regelmäßig Laien zu mehrtägigen Retreats, bei denen Meditation mit praktischer Arbeit im Wald kombiniert wird. Diese Retreats richten sich nicht nur an Buddhisten, sondern stehen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen offen.
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