The Witches' Market, Traditioneller Medizinmarkt in Cerro Cumbre, La Paz, Bolivien
Der Hexenmarkt ist ein Straßenmarkt in der Calle Linares im Viertel El Rosario von La Paz, nahe der Basílica de San Francisco, der sich auch auf die Straßen Jiménez, Santa Cruz und Illampu erstreckt. An Ständen, die von Aymara-Frauen, den chifreras, betrieben werden, gibt es Tränke, getrocknete Frösche, Retama, Gürteltiere und getrocknete Lamaföten namens sullus.
Der Markt verdankt seinen Namen den ausländischen Besuchern, für die er erkennbar sein sollte, und wurde 2019 zum immateriellen Kulturerbe von La Paz erklärt. Seine Stände in der Calle Linares im Viertel El Rosario werden von yatiri betrieben, und viele Rituale wurden durch den Kolonialismus in Bolivien an ein städtisches Umfeld angepasst. Laut Einheimischen entfallen rund 60 % der Verkäufe auf den Oktober, den Monat der Pachamama-Rituale.
Der Markt ist ein Ort, wo traditionelle Heilkundige in schwarzen Hüten arbeiten und Kräuter, Ritualöle und andere Gegenstände für Heilzeremonien verkaufen. Besucher können hier sehen, wie lokale Gemeinschaften ihre alten Heilmethoden und spirituellen Praktiken bis heute pflegen.
Der Markt verläuft entlang der Calle Linares im Viertel El Rosario, nahe der Basílica de San Francisco, und setzt sich in den Straßen Jiménez, Santa Cruz und Illampu fort. Oktober, der Monat der Pachamama-Opfer, ist am vollsten: Laut Einheimischen fallen etwa 60 % der Verkäufe in diesen Monat; auch Februar, zur Karnevalszeit, ist belebt.
Der Name des Marktes richtet sich an ausländische Besucher; 2019 erklärte La Paz ihn zum immateriellen Kulturerbe. Die yatiri erkennt man an schwarzen Hüten und Coca-Beuteln mit Amuletten und Pulvern, die Glück, Schönheit und Fruchtbarkeit versprechen. Laut Einheimischen entfallen rund 60 % der Verkäufe auf den Oktober, den Monat der Pachamama-Opfer.
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