Araguainha, Einschlagkrater in Goiás, Brasilien.
Der Araguainha-Krater ist eine Impaktstruktur zwischen den Bundesstaaten Mato Grosso und Goiás mit einem Durchmesser von etwa 40 Kilometern. Die Landschaft zeigt konzentrische Erhebungen und eine zentrale Granit-Erhebung, die das Einschlagbecken prägt.
Das Krater entstand vor etwa 255 Millionen Jahren, als ein Meteorit in ein damals flaches Meer eindrang. Wissenschaftler bestätigten die Struktur 1973 durch Bruchkegel und spezielle Quarzformationen in den Gesteinsschichten.
Geologen und Forscher brasilianischer Universitäten führen regelmäßig Feldstudien durch, um die geologischen Veränderungen der Erde zu verstehen.
Der Zugang erfolgt über unbefestigte Straßen von Goiânia oder Cuiabá aus, wobei die Orte Araguainha und Ponte Branca als Ausgangspunkte dienen. Die Erkundung des Kraters erfordert Vorbereitung und ein Fahrzeug, das für einfache Straßen geeignet ist.
Das Einschlagerereignis zeitlich mit dem Aussterben am Ende der Permzeit zusammen, das die meisten Lebensformen des Planeten auslöschte. Diese Zeitübereinstimmung macht die Stätte für die Erforschung des Zusammenhangs zwischen Meteoriten und großen biologischen Veränderungen wertvoll.
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