Manso Dam, Wasserkraftwerk nahe Rosário Oeste, Brasilien
Der Manso-Staudamm ist ein Wasserkraftwerk im Bundesstaat Mato Grosso an der Schnittstelle von Fluss und Landschaft. Die Anlage nutzt vier Francis-Turbinen, um Strom zu erzeugen, und erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Gewässers.
Das Projekt begann 1988 als Reaktion auf schwere Überschwemmungen, die die Region heimgesucht hatten. Der Damm wurde 1999 fertiggestellt und trägt seitdem zur Stromversorgung des Landes bei.
Der Bau vertrieb über 650 lokale Familien von ihrem angestammten Land und veränderte die Gemeinschaftsstrukturen und landwirtschaftlichen Praktiken.
Der Stausee speichert erhebliche Wassermengen und spielt eine Rolle bei der Wasserversorgung und Energiewirtschaft der Region. Besucher sollten wissen, dass der Wasserspiegel je nach Jahreszeit unterschiedlich hoch ausfällt und das Landschaftsbild verändert.
Der Wasserspiegel des Stausees kann dramatisch schwanken und fiel beispielsweise in trockenen Zeiten auf einen Bruchteil seiner normalen Kapazität. Solche starken Schwankungen zeigen, wie abhängig die Anlage vom jährlichen Niederschlagsmuster ist.
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