Wasser-reservoir Mocó, Renaissance-Wasserreservoir in Adrianopolis, Manaus, Brasilien
Das Mocó-Reservoir ist ein Renaissance-Bauwerk in Adrianópolis mit einer inneren Eisenkonstruktion, die von massiven Mauern mit sieben Bögen verkleidet ist. Im zweiten Stock finden sich dekorative Fenster, die das Äußere beleben und der Struktur ein klassisches Aussehen geben.
Das Bauwerk wurde zwischen 1896 und 1899 von Architekt Frank Hirst Hebblethwaite errichtet, um die schnell wachsende Stadt Manaus mit Wasser zu versorgen. Später, 1985, erhielt es vom brasilianischen Denkmalamt die Anerkennung als nationales Monument.
Der Name des Bauwerks stammt vom nahe gelegenen Wasserlauf Igarapé do Mocó, und dieser geografische Bezug prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes. Besucher erkennen an den sichtbaren Strukturen, wie sehr die Gestaltung des Platzes von seiner Wasserlage und der lokalen Topografie bestimmt wurde.
Das Reservoir befindet sich in einem zentralen Bereich von Adrianópolis und ist von der Straße aus sichtbar, sodass Besucher das Äußere des Bauwerks leicht erreichen können. Da es weiterhin aktiv genutzt wird, sind Innenbesichtigungen möglicherweise nicht immer möglich, daher sollte man sich vorab erkundigen.
Das Bauwerk zeigt seltene Beispiele von Gusseisenkonstruktionen aus der Belle-Époque-Ära in der Amazonasregion, was seinen technischen Wert für die Architekturgeschichte unterstreicht. Diese Konstruktionsmethode war für damalige Infrastrukturprojekte in entlegenen Gebieten ungewöhnlich fortgeschritten.
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