Pirenópolis, Kolonialstadt in Goiás, Brasilien
Pirenópolis ist eine Gemeinde in Goiás, Brasilien, die zwischen Bergen und Flüssen auf etwa 800 Metern Höhe liegt. Koloniale Gebäude aus portugiesischer Zeit prägen das Stadtbild, während die Umgebung zahlreiche Wasserfälle und Naturlandschaften bietet.
Die Siedlung entstand 1727 als Minas de Nossa Senhora do Rosário de Meia Ponte, nachdem portugiesische Siedler Goldvorkommen am Rio das Almas entdeckt hatten. Der Goldrausch brachte schnell Bergleute und Händler in die Region und legte den Grundstein für die heutige Stadt.
Die jährliche Feier des Divino Espírito Santo bringt Reiter in traditionellen Kostümen zusammen, die Kampfszenen aus dem Mittelalter nachstellen. Diese theatralische Aufführung zieht Besucher aus der ganzen Region an und zeigt die fortdauernde Verbindung der Stadt zu ihren portugiesischen Wurzeln und ihrem religiösen Erbe.
Die Stadt liegt etwa 120 Kilometer von Goiânia und 150 Kilometer von Brasília entfernt und ist über asphaltierte Straßen erreichbar. Vor Ort gibt es zwei Krankenhäuser und einen Campus der staatlichen Universität von Goiás für grundlegende Versorgung und Bildung.
Mehr als zwanzig Wasserfälle liegen innerhalb weniger Kilometer rund um die Stadt und machen sie zu einem Knotenpunkt für Naturliebhaber in Zentralbrasilien. Viele dieser Wasserfälle sind über kurze Wanderwege oder unbefestigte Straßen erreichbar und bieten natürliche Badestellen.
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