Fort of Saint Antony of Gurupá, Portugiesische Festung in Gurupá, Brasilien
Das Fort von Santo Antônio de Gurupá ist eine Befestigung an einer felsigen Erhebung an der Mündung des Xingu und des Amazonas mit Steinmauern und polygonaler Struktur. Die Anlage besteht aus mehreren Ebenen, die sich an die natürliche Topografie anpassen und Zugänge über Treppen und Tore bieten.
Die Holländer errichteten die ursprüngliche Befestigung zwischen 1601 und 1619, bis der portugiesische Befehlshaber Bento Maciel Parente sie 1623 eroberte und wiederaufbaute. Diese Übergabe markierte den Beginn der portugiesischen Kontrolle über die Region und ihre langfristige Präsenz im Amazonasgebiet.
Das Fort beherbergt eine Sammlung archäologischer Funde aus Grabungen, die Zeugnis von Kämpfen und militärischer Präsenz in der Amazonasregion ablegen. Besucher sehen hier materielle Spuren, die die Konflikte zwischen Europäern und lokalen Bevölkerungen dokumentieren.
Besucher gelangen durch ein eisernes Tor und eine Steintreppe zur Festung, wobei die Anlage unter der Gerichtsbarkeit des brasilianischen Verteidigungsministeriums bleibt. Es ist ratsam, festes Schuhwerk mitzubringen, da die Treppen steil sind und der Felsenuntergrund uneben sein kann.
Die Festung war schwer zu verteidigen, da Schiffe die Kanonen durch die vielen Inseln und Flusskanäle in der Gegend einfach umgehen konnten. Dieses geografische Problem führte dazu, dass die Anlage mehrmals umgebaut und verstärkt werden musste, um eine echte Schutzfunktion zu erfüllen.
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