Mangal das Garças, Naturpark in Belém, Brasilien
Der Park Mangal das Garças liegt an den Ufern des Flusses Guamá und verbindet künstliche Seen mit naturbelassenen Gärten, die verschiedene Waldtypen aus dem Bundesstaat Pará darstellen. Die Anlage besteht aus mehreren Zonen mit unterschiedlicher Vegetation und beinhaltet ein Naturkundemuseum, ein Schmetterlingshaus und einen hohen Leuchtturm.
Der Park entstand 2005 an einem Ort, der ursprünglich von Wasserlilien überschwemmt war und wurde zum ersten Mal als urbaner Raum gestaltet. Die Gründung war Teil eines Projekts zur Revitalisierung des Flussufers und zur Präsentation der verschiedenen Waldökosysteme des Amazonasgebiets.
Das Memorial der Navigation zeigt, wie die Wasserwege des Amazonas von Generation zu Generation genutzt wurden, mit alten Booten und Werkzeugen aus dem alltäglichen Leben der Region.
Der Park lässt sich leicht zu Fuß erkunden, wobei die Wege klar gekennzeichnet sind und verschiedene Höhenniveaus miteinander verbunden sind. Besucher sollten feste Schuhe tragen und bei der mittäglichen Hitze Wasser mitnehmen, da es begrenzte schattige Bereiche gibt.
Der Leuchtturm mit 47 Metern Höhe ist kein bloßes Ausstellungsstück, sondern funktioniert weiterhin als Navigationszeichen für die Schiffe auf dem Fluss. Der Aufstieg führt zu zwei Aussichtsplattformen mit Blick auf die Stadt und den Guamá.
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