Aruanã, Flussgemeinde in Goiás, Brasilien
Aruanã liegt an der Mündung der Flüsse Vermelho und Araguaia in Goiás und erstreckt sich über eine große Fläche im Zentrum Brasiliens. Die Stadt ist vom Wasser geprägt und bildet einen wichtigen Ort am Zusammenfluss dieser beiden Flüsse.
Der Ort entstand aus einem Militärfort namens Leopoldina, das 1849 gegründet wurde, um die strategische Lage an der Flussmündung zu sichern. Diese Befestigung legte den Grundstein für die spätere Besiedlung der Region.
Die Karajá-Indigenen leben in der Nähe und bewahren ihre traditionellen Lebensweisen, die man in der Region noch heute erleben kann. Ihre Präsenz prägt das tägliche Leben und die Identität dieses Ortes.
Die Stadt bietet Schulen und ein Krankenhaus für die Grundversorgung von Besuchern und Einwohnern. Es ist sinnvoll, sich vor Reiseantritt über lokale Dienstleistungen zu informieren, da sie begrenzt sein können.
In der Trockenzeit von Mai bis August entstehen entlang der Flussläufe große Sandbänke, die wie natürliche Strände wirken. Diese zeitlichen Landschaften verändern das Aussehen des Ortes und schaffen besondere Bedingungen für Aktivitäten am Wasser.
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