Guapó, Gemeinde in Zentral-Goiás, Brasilien.
Guapó ist eine Gemeinde in Zentralgoiás mit einer Fläche von etwa 517 Quadratkilometern, die sich etwa 37 Kilometer südwestlich von Goiânia an der BR-060-Autobahn befindet. Das Gebiet wird geprägt durch landwirtschaftliche Nutzung und ländliche Strukturen, wobei Bananen, Reis, Zuckerrohr und Mais die wichtigsten Anbaukulturen darstellen.
Die Siedlung entstand 1905 mit dem Bau einer Kapelle, die ursprünglich São Sebastião do Ribeirão hieß. Sie erhielt 1935 den Status einer eigenen Gemeinde nach der Abspaltung von Trindade.
Der Name Guapó stammt aus der Tupi-Sprache und bedeutet "Wurzelverzehrer", ein Hinweis auf die indigenen Sprachtraditionen der Region. Diese Herkunft spiegelt sich in der lokalen Identität wider und verbindet die heutige Gemeinde mit ihrer vorkolonialen Vergangenheit.
Der Ort verfügt über etwa zehn Schulen, die über 3600 Schüler unterrichten und bilden das Bildungsnetz der Gegend. Die ländliche Lage erfordert eine gute Planung bei der Anreise, besonders wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist.
Die lokale Wirtschaft wird durch eine bedeutende Rinderzucht geprägt, mit etwa 57500 Rindern insgesamt und etwa 6900 Milchkühen im Bestand. Diese Viehzucht trägt wesentlich zur regionalen Milchproduktion bei und prägt die wirtschaftliche Landschaft des Ortes.
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