Pitinga mine, Zinnmine in Presidente Figueiredo, Brasilien
Die Pitinga-Mine ist eine Lagerstätte für Zinn und Tantal in Brasilien, die durch Tagebau und unterirdische Methoden abgebaut wird. Der Betrieb nutzt moderne Aufbereitungsanlagen, um Zinnerz durch Rohrleitungssysteme und Bagger zu trennen.
Die brasilianische geologische Behörde entdeckte 1976 Kassiteritlagerstätten, woraufhin Abbauarbeiten 1982 begannen. Diese Anfänge führten zur Errichtung einer neuen Infrastruktur für den Bergbaubetrieb in der Region.
Vila Pitinga entwickelte sich als Arbeitergemeinschaft rund um die Mine und prägt das Leben der Menschen vor Ort mit alltäglichen Rhythmen und Strukturen, die eng mit der Förderung verbunden sind. Die Einwohner haben hier Schulen, Geschäfte und Treffpunkte aufgebaut, die den Ort lebendig machen.
Die Mine liegt etwa 300 Kilometer von Manaus entfernt und ist daher für Besucher mit etwas Planung erreichbar. Vor einem Besuch sollte man sich vorab informieren, da der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist und Sicherheitsvorschriften gelten.
Vor dem eigentlichen Bergbau müssen große Waldgebiete gerodet und Flüsse umgeleitet werden, um das Gelände vorzubereiten. Dieser Umgestaltungsprozess ist ein wesentlicher, aber oft unsichtbarer Teil der Bergbautätigkeit.
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