Inhumas, Gemeinde im zentralen Goiás, Brasilien
Inhumas ist eine Gemeinde in der zentralen Region Goiás und erstreckt sich über ein ländliches Gebiet mit Zuckerrohr- und Rinderfarmen. Das Siedlungsgebiet liegt auf etwa 805 Metern Höhe und verbindet städtische und ländliche Lebensräume in dieser Agrarregion.
Die Siedlung entstand 1896 als Goiabeiras aufgrund der reichlichen Guavenbäume und erlangte 1931 den Gemeindestatus durch Abspaltung von Itaberaí. Diese Trennung markierte das Ende der administrativen Abhängigkeit und den Beginn einer eigenständigen Entwicklung.
Der Name Inhumas stammt aus der Tupi-Sprache und bezieht sich auf den Anhuma-Vogel, der in der Region heimisch ist. Diese sprachliche Verbindung zeigt die prägende Rolle der Ureinwohner bei der Benennung der Orte in dieser Gegend.
Der Ort liegt etwa 44 Kilometer südlich von Goiânia und ist über Straßenverbindungen gut erreichbar. Vor Ort finden Besucher grundlegende Dienste wie Krankenhäuser und Schulen, was auf ausreichende Infrastruktur für einen Aufenthalt hindeutet.
Die Gegend ist bekannt für die Produktion von Zuckerrohr, Geflügel und Milchprodukten, die zu einer bedeutsamen Agrarwirtschaft in Zentralbrasilien beitragen. Diese landwirtschaftliche Ausrichtung hat das tägliche Leben und die Wirtschaft der Region stark geprägt.
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