Cavernas do Peruaçu Environmental Protection Area, Umweltschutzgebiet im Norden von Minas Gerais, Brasilien.
Die Cavernas do Peruaçu Environmental Protection Area ist eine ausgedehnte Schutzzone im Norden von Minas Gerais, die Kalksteinhöhlen, tiefe Schluchten und den Fluss Peruaçu umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über Cerrado-Vegetation und zeigt eine vielfältige Landschaft aus Flussläufen und Felswänden.
Das Schutzgebiet wurde 1989 gegründet und schützt Höhlen mit uralten Felsenmalereien, die menschliche Besiedlung von vor mehr als 10.000 Jahren belegen. Diese frühen Kunstwerke dokumentieren eine der längsten menschlichen Präsenzen in der Region.
Die Höhlen Olhos d'Agua und Janelso enthalten archäologische Funde, die zeigen, wie frühe Bewohner die natürlichen Formationen nutzten. Diese Spuren erzählen von der langen Verbindung zwischen Menschen und dieser Landschaft.
Besucher benötigen Führungen, um bestimmte Bereiche zu erkunden, wobei die Trockenzeit die beste Gelegenheit bietet, das Gelände sicher zu besuchen. Während dieser Jahreszeit sind die Bedingungen für Höhlentouren und Flussüberquerungen optimal.
Das Gebiet ist ein Zufluchtsort für bedrohte Arten wie Mähnenwölfe, Jaguare und Ozelots, die in den Cerrado-Wäldern leben. Innerhalb der Höhlen befindet sich ein beeindruckender Stalagmit, der sich über 28 Meter nach oben erstreckt.
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