Minas Gerais, Verwaltungseinheit im Südosten Brasiliens
Die Region ist eine Verwaltungseinheit im südöstlichen Brasilien, die sich über ausgedehnte Hochländer mit Bergketten, Tälern und Hochebenen erstreckt. Diese Gebiete liegen zwischen den Bundesstaaten São Paulo und Bahia und bilden eine abwechslungsreiche Landschaft mit tropischen Wäldern und Savannenabschnitten.
Portugiesische Siedler gründeten in den 1690er-Jahren Bergbauanlagen in der Gegend, was einen Goldrausch auslöste, der diese Region zur wohlhabendsten Provinz des damaligen Brasiliens machte. Die Gewinne aus Edelsteinen und Mineralien finanzierten später den Bau barocker Kirchen und prachtvoller Kolonialstädte, die heute noch zu sehen sind.
In den kleineren Städten und Dörfern der Region treffen Besucher oft auf Musiker, die regionale Volkslieder begleitet von traditionellen Instrumenten wie der viola caipira spielen. Diese musikalische Praxis ist tief im Alltag der Gemeinden verwurzelt und wird häufig bei religiösen Festen und Feiern der Schutzpatrone aufgeführt.
Die vielen Ortschaften sind durch ein Netzwerk von Straßen verbunden, das für brasilianische Verhältnisse sehr umfangreich ist und Reisen zwischen Städten und kleineren Dörfern ermöglicht. Besucher sollten bedenken, dass Entfernungen beträchtlich sein können und einige Bergstraßen bei Regen schwieriger zu befahren sind.
Die Region beherbergt mehrere natürliche Thermalquellen, die von Besuchern genutzt werden, insbesondere in Gegenden um Araxá, wo das warme Wasser aus tieferen Erdschichten aufsteigt. Diese Quellen sind bei Einheimischen und Reisenden beliebt, die zur Entspannung in den mineralreichen Bädern eintauchen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.