Brasilianische Nationalbibliothek, Nationalbibliothek im Centro, Rio de Janeiro, Brasilien.
Die Nationalbibliothek Brasiliens sitzt in einem neoklassischen Gebäude am Cinelândia-Platz und beherbergt über neun Millionen Werke auf etwa elf Kilometern Regalen. Das Gebäude selbst zeigt die elegante Architektur des frühen 20. Jahrhunderts und wurde als Ort der Wissensbewahrung gestaltet.
Der Ursprung liegt in der Verlagerung der königlichen Sammlung aus Portugal nach Brasilien 1808, woraufhin die Institution 1810 gegründet wurde. Diese Gründung markierte den Beginn einer Anstalt, die das Wissen und die Geschichte der brasilianischen Nation dokumentiert.
Die Sammlung des Ortes bewahrt brasilianische Literaturschätze durch Bücher, Handschriften, Fotos, Karten und Musikstücke verschiedener Epochen. Diese Materialien erzählen von Brasilien durch ihre Vielfalt und zeigen, wie Menschen im Land gelebt und gedacht haben.
Das Gebäude liegt in der Innenstadt an der Avenida Rio Branco und ist an Wochentagen sowie Samstagen geöffnet. Besucher sollten sich auf längere Besichtigungen einstellen, da die Sammlungen umfangreich sind und Zeit für das Erkunden brauchen.
Die Fotografiensammlung Teresa Cristina Maria enthält etwa 21.700 Aufnahmen aus dem neunzehnten Jahrhundert, die von der UNESCO als bedeutende Dokumentation der brasilianischen Gesellschaft anerkannt wurden. Diese seltenen Bilder zeigen den Alltag, die Landschaften und Menschen Brasiliens aus dieser historischen Zeit.
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