Paranoá-See, Künstlicher Stausee in Brasília, Brasilien.
Der Paranoá-See ist ein künstliches Reservoir in Brasília, das sich über etwa 48 Quadratkilometer erstreckt und einen Umfang von rund 80 Kilometern hat. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei etwa 12 Metern auf einer Höhe von 1000 Metern über dem Meeresspiegel.
Der See entstand 1960 zeitgleich mit der Gründung Brasilias als neue Hauptstadt und war Teil des städtebaulichen Konzepts. Die Überflutung verwandelte ein flaches Flusstal in ein großes Gewässer, das die Stadtlandschaft prägte.
Der Name stammt aus der Tupi-Sprache und verbindet paranã für Meer mit kûá für Bucht. Heute nutzen Einheimische das Ufer zum Joggen, Radfahren und für Picknicks an Wochenenden.
Das Gewässer eignet sich gut zum Segeln, Kajakfahren und Sportangeln entlang der zugänglichen Uferabschnitte. Frühe Morgenstunden oder späte Nachmittage bieten angenehmere Bedingungen und weniger Trubel auf dem Wasser.
Drei Inseln im See dienen als geschützte Naturreservate und bieten Lebensraum für einheimische Arten. Die Inseln Paranoá, Retiro und Clubes bleiben weitgehend unbewohnt und ermöglichen ruhige Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt.
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