Quilombo Remanso, Historische Quilombo-Siedlung in Lençóis, Brasilien
Quilombo Remanso ist eine traditionelle Siedlung in sumpfigem Gelände in der Nähe der Region Marimbus und besteht aus einfachen Häusern und gemeinsamen Plätzen. Die Bewohner arbeiten hauptsächlich als Fischer und prägen das Bild der Gegend mit ihrer alltäglichen Aktivität.
Die Siedlung entstand im 19. Jahrhundert, als geflohene Menschen der Sklaverei Zuflucht in den Sümpfen der Chapada Diamantina suchten. Diese Gründung war Teil einer längeren Geschichte von Widerstand und Freiheitssuche in dieser Region.
Die Bewohner bewahren afrobrasilianische Traditionen durch Musik, Tänze und traditionelle Fischereimethoden, die über Generationen weitergegeben werden. Diese Praktiken sind Teil des alltäglichen Lebens und zeigen sich in den Aktivitäten und Festen der Gemeinde.
Besucher erreichen die Gemeinde über Erdwege von Lençóis aus, wo lokale Führer Bootstouren durch die Sümpfe anbieten. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf wechselhaftes Wetter vorzubereiten.
Die Gemeinde erhielt 1988 durch die Bundesverfassung offiziellen Schutzstatus als Kulturgut, was sie zu einem wichtigen Denkmal des brasilianischen Widerstands macht. Dieser Status hilft, das Land und die Lebensweise der Bewohner zu bewahren.
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