Praia do Forte, Strandviertel in Mata de São João, Brasilien
Praia do Forte ist ein Strandort in Mata de São João mit breiten hellen Sandstränden und flachen Riffen in Ufernähe. Das Wasser ist warm und einladend, mit ruhigen Buchten für Schwimmer und tieferen Bereichen zum Erkunden.
Der Name Praia do Forte verweist auf das Castelo Garcia d'Ávila, einen steinernen Ruinenbau von 1551, der etwa 3 km vom Dorf entfernt in Açu da Torre steht. Garcia d'Ávila, Schatzmeister des Generalgouverneurs Tomé de Sousa, der 1549 nach Bahia kam, um Salvador zu gründen, errichtete es auf den von ihm angehäuften Ländereien; die Quellen nennen ihn den größten Grundbesitzer der Welt, mit Gütern von Bahia bis Maranhão. 1970 erwarben Klaus Peters und ein Freund 30.000 Hektar samt Fischerdorf und Ruine, ab 1980 war er Alleineigentümer.
Der Name verweist auf das Castelo Garcia d'Ávila, eine ab 1551 errichtete, heute ruinöse Befestigungsanlage 3 km vom Dorf entfernt in Açu da Torre. Sein Erbauer Garcia d'Ávila war Schatzmeister von Tomé de Sousa, dem ersten Generalgouverneur, der 1549 nach Bahia kam, um Salvador zu gründen. Das Dorf entstand aus einer Fischersiedlung; heute lebt es vom Tourismus, mit Kunsthandwerks- und Schmuckläden neben Bewohnern, die weiterhin fischen.
Das Gebiet ist leicht mit öffentlichen Bussen von der nahegelegenen Großstadt erreichbar, die mehrmals täglich fahren. Die meisten Wege sind zu Fuß zu bewältigen, sodass festes Schuhwerk und Sonnenschutz wichtig sind.
Der nationale Sitz des TAMAR-Projekts liegt im Ort, zwischen Kirche und Leuchtturm; es erforscht und schützt Meeresschildkröten, die bis zu 3 Meter lang werden und ihre Eier an diesem Strand ablegen. Auch das Instituto Baleia Jubarte unterhält hier eine Forschungs- und Umweltbildungsbasis für den Schutz von Walen und Delfinen.
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