Maceió, Küstenhauptstadt in Alagoas, Brasilien
Maceió ist die Hauptstadt von Alagoas an der nordöstlichen Küste Brasiliens, eingebettet zwischen dem Atlantischen Ozean und der Lagune Norte. Die Stadt erstreckt sich entlang mehrerer Kilometer weißer Sandstrände mit leicht zugänglichen Riffbecken bei Ebbe und Palmenreihen, die parallel zur Küste verlaufen.
Eine Zuckermühle gründete die erste Siedlung im Jahr 1815, als portugiesische Kolonisten das Küstengebiet zur landwirtschaftlichen Nutzung erschlossen. Der Ort wurde 1839 zur Landeshauptstadt ernannt und entwickelte sich rasch zum wichtigsten Hafen für Zuckerexporte in der Region.
Die Lagoa Mundaú und ihre Nachbargewässer prägen das Leben der Stadt mit kleinen Fischerbooten und traditionellen Tapioka-Ständen entlang der Ufer. Farbenfrohe Markisen schützen die Strandverkäufer, die gegrillte Garnelen und Kokoswasser unter Palmen anbieten.
Die meisten Strände liegen nördlich und südlich des Stadtzentrums und sind über Küstenstraßen mit regelmäßigen Busverbindungen erreichbar. Die Wassertemperatur bleibt das ganze Jahr über warm und die Ebbe bildet ruhige Becken, die sich gut zum Baden eignen.
Kleine Flöße aus geflochtenen Palmwedeln transportieren noch heute Fischfang zwischen den flachen Lagunen und den offenen Küstenabschnitten. Diese regionalen Boote tragen den Namen Jangada und gleiten mit dreieckigen Segeln über die ruhigen Gewässer zwischen den Riffen.
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