Mangue Seco, Siedlung in Brasilien
Mangue Seco ist eine kleine Küstensiedlung in Bahia an der Grenze zwischen Bahia und Sergipe. Das Dorf besteht aus einfachen Häusern mit Sandstraßen, umgeben von weißen Dünen, die sich über 30 Kilometer entlang der Küste erstrecken, und dem Rio Real, der das Dorf vom Festland trennt.
Die Gegend wurde im 16. Jahrhundert besiedelt und eine kleine Kapelle namens Nossa Senhora de Abadia wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Das Dorf wurde später in Jandaíra umbenannt und erlebte verschiedene administrative Veränderungen, bevor es 1944 wieder eine eigenständige Stadt wurde.
Mangue Seco trägt seinen Namen vom trockenen Mangrovenwald, der einst die Gegend prägte. Die Dorfbewohner bewahren alte Traditionen: Kinder spielen auf den Sandstraßen, Fischer bereiten täglich ihre Boote vor, und am Abend sitzen Familien zusammen und teilen Geschichten unter freiem Himmel.
Besucher sollten Bargeld mitbringen, da viele lokale Restaurants und Geschäfte keine Karten akzeptieren. Die beste Zeit zum Besuch ist März, Oktober und November, wenn weniger Touristen kommen und die Temperatur angenehmer ist.
Das Dorf wurde durch eine brasilianische Fernsehserie bekannt, die hier gedreht wurde, was es zu einem beliebten Ziel machte. Besucher können traditionelle Sandski-Aktivitäten ausprobieren, bei denen Kinder und Erwachsene Kokosnussstöcke zum Herunterfahren von Dünen benutzen.
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