Garanhuns, Bergstadt in Pernambuco, Brasilien.
Garanhuns liegt auf dem Borborema-Plateau in etwa 896 Metern Höhe und ist von Hügeln und Tälern umgeben, die eine abwechslungsreiche Landschaft bilden. Das Stadtbild wird durch Wohnviertel an den Hängen, einen zentralen Bereich mit Geschäften und öffentlichen Gebäuden sowie Parks geprägt, die sich durch die Topografie ziehen.
Die Ansiedlung entstand im 19. Jahrhundert nahe der Serra dos Garanhuns und erhielt 1879 den offiziellen Status einer Stadt. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Ort durch den Handel und die Landwirtschaft zu einem regionalen Zentrum im Landesinneren von Pernambuco.
Das Winterfestival im Juli verwandelt die Innenstadt in eine Bühne für Musik, Theater und Kunst, die Besucher aus dem ganzen Bundesstaat anzieht. Während dieser Wochen füllen sich Plätze und Straßen mit Ständen, offenen Konzerten und nächtlichen Aufführungen, die bis in die frühen Morgenstunden dauern.
Der Ort ist über gut ausgebaute Straßen von Recife aus in etwa drei Stunden zu erreichen, wobei die Route durch das Landesinnere führt. Wegen der häufigen Regenfälle empfiehlt es sich, eine leichte Jacke oder einen Regenschutz mitzunehmen, besonders in den Wintermonaten.
Die Höhenlage sorgt das ganze Jahr über für Temperaturen um die 20 Grad Celsius, was für den Nordosten Brasiliens ungewöhnlich ist. Diese Besonderheit verleiht dem Ort ein angenehmes Klima, das sich deutlich von den heißen Küstenstädten der Region unterscheidet.
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