Estádio da Curuzú, Fußballstadion im Viertel Marco, Belém, Brasilien
Das Estádio da Curuzú ist ein Fußballstadion in São Braz, mit einem Rasenplatz und Platz für etwa 16.200 Zuschauer. Das Spielfeld hat Standard-Abmessungen, und die Infrastruktur wurde grundlegend überarbeitet, um moderne Anforderungen zu erfüllen.
Der Platz stammt von 1914, doch der Paysandu Sport Club kaufte das Feld Curuzu erst im Juli 1918; die offizielle Einweihung fand am 27. Juli 1918 statt und wurde am 1. August 1918 in der Zeitung Folha do Norte gemeldet. Nach einem umfangreichen Umbau wurde das Stadion am 2. Februar 1974 mit einer 1:2-Niederlage gegen Remo wiedereröffnet und trägt seither den Namen Leônidas Sodré de Castro, der den Kauf von 1918 und das Vereinssitz-Gebäude von 1927 ermöglichte.
Das Stadion trägt den liebevollen Namen 'Vovô da Cidade' (Großvater der Stadt), weil es das älteste noch aktive Profi-Fußballstadion im Bundesstaat Pará ist. Menschen kommen hierher, um Geschichte zu spüren, und das Gebäude ist für die Fans von Paysandu ein wichtiger Ort ihrer Vereinstradition.
Das Stadion liegt im Viertel Marco an der Travessa, die nach der Schlacht von Curuzu von 1866 benannt ist. Die größte Tribüne wurde 2010 erweitert, sodass 14.000 Plätze entstanden, dazu 40 klimatisierte Logen und 1.800 nummerierte Sitze. Der Verein trägt seine Heimspiele möglichst hier aus.
Am 14. November 1982 fand im Stadion eines der ersten großen Heavy-Metal-Konzerte Brasiliens statt, als die Band Stress aus Belém vor rund 20.000 Menschen spielte. Das Quartett mit Roosevelt „Bala“ Cavalcante an Gesang und Bass organisierte die Show selbst, von der Bühne bis zu Licht und Ton.
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