Centro Histórico do Recife, Kolonialviertel in Recife, Brasilien
Das historische Zentrum von Recife ist ein alter Stadtteil mit Kopfsteinpflasterstraßen, die an ehemalige Gebäude aus der Kolonialzeit grenzen, und mehreren Brücken, die über den Fluss Capibaribe führen. Die Architektur stammt aus dem 16. Jahrhundert und zeigt Merkmale der portugiesischen Bauweise, mit teilweise niederländischen Elementen aus späteren Perioden.
Der Stadtteil entstand 1537 unter portugiesischer Herrschaft als wichtiger Hafen und erfuhr dann tiefgreifende Veränderungen, als Niederländer die Stadt zwischen 1630 und 1654 kontrollierten. Diese Phase hinterließ dauerhafte Spuren in der Architektur und dem Stadtplan, die bis heute sichtbar sind.
Der Platz Marco Zero ist das Herz des Stadtteils und wird von den Bewohnern das ganze Jahr über für regionale Musikfestivals und die traditionelle Frevo-Tanzbewegung genutzt. Die Straßen sind erfüllt von den Klängen dieser lokalen Kunstform, die Menschen hier feiern und zur Schau stellen.
Der Stadtteil lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei die Kopfsteinpflasterstraßen und Brücken leicht begehbar sind, aber bequemes Schuhwerk ist empfohlen. Das handwerkliche Zentrum von Pernambuco zeigt regionale Kunsthandwerk und bietet einen guten Überblick über lokale Handwerkstradition.
Auf der Rua Bom Jesus steht eine Synagoge, die eine besondere Rolle in der Geschichte des amerikanischen Kontinents spielte. Sie war das erste Gebetshaus dieser Art, das auf diesem Kontinent errichtet wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.