Barra do Rio Mamanguape Environmental Protection Area, Umweltschutzgebiet in Paraíba, Brasilien.
Das Schutzgebiet Barra do Rio Mamanguape erstreckt sich über einen großen Küstenbereich und beherbergt ausgedehnte Mangrovenwälder sowie Reste des Atlantischen Waldes. Das Gelände ist geprägt von Wasserläufen, Salzwiesen und dicht bewachsenen Waldparzellen, die sich wie ein grüner Gürtel entlang der brasilianischen Küste von Paraíba hinziehen.
Das Gebiet wurde 1993 unter Schutz gestellt, nachdem es lange Zeit als Jagdrevier der Potiguara-Indigenen genutzt wurde. Die Gründung des Schutzgebiets markierte einen Wendepunkt in der Beziehung zwischen Umweltschutz und den Rechten der dort lebenden Gemeinschaften.
Das Schutzgebiet umfasst achtzehn Siedlungen, darunter sechs Potiguara-Indianerdörfer, die traditionelle Fischerei und Sammelwirtschaft betreiben.
Das Gebiet ist am besten mit lokalen Führern zu erkunden, die den Weg durch die Mangroven und Waldpfade kennen. Die beste Besuchszeit liegt in den trockeneren Monaten, wenn die Wege zugänglicher sind und die Tierwelt aktiver wird.
Das Gebiet ist bekannt für die Anwesenheit von Rundschwanzseekähen, seltenen Meeressäugern, die hier günstige Bedingungen zum Leben und Fortpflanzen finden. Diese Tiere sind in der Region relativ häufig zu beobachten, was es zu einem der besten Orte macht, um diese gefährdeten Arten in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.
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