Jericoacoara Beach, Nationalpark-Strand in Jijoca de Jericoacoara, Brasilien.
Jericoacoara Beach liegt innerhalb eines geschützten Nationalparks an der Nordküste Brasiliens und erstreckt sich entlang einer Bucht mit weißen Sanddünen und türkisblauem Wasser. Die Küstenlinie zeigt flache Gezeitenzonen, vereinzelte Felsformationen und natürliche Süßwasserlagunen, die sich wenige Kilometer landeinwärts bilden.
Das Gebiet blieb bis in die 1970er Jahre ein abgelegenes Fischerdorf ohne Straßenzugang, als Rucksackreisende begannen, den Ort zu besuchen. Eine Erwähnung in einem internationalen Reiseartikel in den 1980er Jahren brachte weltweite Aufmerksamkeit und führte zur Gründung des Nationalparks im Jahr 2002.
Fischer ziehen ihre Boote jeden Morgen ans Ufer und verkaufen frischen Fang direkt am Strand, während Besucher in den flachen Gezeitenbecken zwischen den Sandbänken waten. Der Name stammt aus der indigenen Tupi-Sprache und bedeutet Schildkrötenloch, eine Erinnerung an die Tiere, die einst hier nisteten.
Die Anreise erfolgt über den Regionalflughafen Jericoacoara oder Fortaleza, gefolgt von einer etwa vierstündigen Fahrt durch Sand und unbefestigte Wege in speziellen Fahrzeugen. Der Wind weht das ganze Jahr über, besonders stark zwischen Juli und Dezember, was für Kitesurfer günstig ist, aber auch Sand aufwirbelt.
Regeln verbieten künstliche Straßenbeleuchtung im gesamten Dorf, sodass sich die Augen in der Nacht an Sternenlicht und Mond gewöhnen. Manche Wege bleiben so dunkel, dass Besucher Taschenlampen mitbringen oder sich von Einheimischen führen lassen, die jeden Pfad kennen.
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