Mossoró, Handelszentrum in Rio Grande do Norte, Brasilien
Mossoró ist eine Stadt im Nordwesten von Rio Grande do Norte, etwa auf halber Strecke zwischen Natal und Fortaleza gelegen. Das Gelände liegt nahezu eben in der semiariden Caatinga-Region und wird von trockenen Flusstälern durchzogen, die sich während der Regenzeit füllen.
Die Siedlung entstand Mitte des 19. Jahrhunderts als Handelsstützpunkt für Salz und Rinderzucht. Später förderte die Entdeckung von Erdölvorkommen in den umliegenden Schichten das wirtschaftliche Wachstum der Region.
Der Name der Stadt stammt von einem einheimischen Baum, dessen Holz früher für den Bau verwendet wurde. Heute kommen während des jährlichen Junifestes Besucher aus allen Regionen zusammen, um bei Straßenaufführungen und traditioneller Musik mitzufeiern.
Die Hauptstraße verbindet die zentralen Viertel und bietet Zugang zu Einkaufsvierteln und Restaurants, die tagsüber am belebtesten sind. Das Klima ist heiß und trocken, daher ist leichte Kleidung ratsam, besonders zwischen Oktober und Dezember.
In der Nähe liegen weitläufige Salzgewinnungsfelder, in denen das Meerwasser in flachen Becken verdunstet und weiße Kristalle zurücklässt. Diese Anlagen gehören zu den größten ihrer Art an der brasilianischen Küste und prägen die Landschaft rings um die Stadt.
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