Tibau, Küstengemeinde in Rio Grande do Norte, Brasilien.
Tibau ist die nördlichste Stadt des Bundesstaates Rio Grande do Norte und erstreckt sich über ein größeres Küstengebiet im Nordosten Brasiliens. Die Region wird durch ausgedehnte Salzflats und Sandgebiete charakterisiert, die das Landschaftsbild prägen.
Die Region wurde 1641 vom niederländischen Navigator Gideon Morris de Jorge erkundet, der die Salzvorkommen und Sandablagerungen dokumentierte. Bis 1920 war das Gebiet Gegenstand von Grenzstreitigkeiten zwischen zwei Bundesstaaten, bis diese behoben wurden.
Lokale Handwerker pflegen hier die Tradition der farbigen Sandflaschenherstellung, ein Handwerk mit großer Bedeutung für die Region. Diese kunstvolle Technik wird von Generation zu Generation weitergegeben und zeigt die kreative Identität der Gemeinde.
Der Ort verfügt über grundlegende Gesundheitseinrichtungen und liegt in einem Gebiet mit moderatem Entwicklungsindex. Besucher sollten sich auf das warme Küstenklima und die flache, sandige Geografie vorbereiten.
Das Gebiet war lange Gegenstand eines Grenzstreits zwischen zwei Bundesstaaten, bis der renommierte Jurist Rui Barbosa die Angelegenheit 1920 belegte. Diese juristische Entscheidung machte Tibau endgültig zur nördlichsten Stadt von Rio Grande do Norte.
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