Mãe Luiza Lighthouse, Leuchtturm in Mãe Luíza, Natal, Brasilien
Der Leuchtturm von Mãe Luiza ist ein weißes Betonbauwerk an der Küste von Natal, das sich etwa 37 Meter über dem Boden erhebt. Der Strahl des Leuchtturms erreicht eine Höhe von etwa 87 Metern und ist von weitem sichtbar.
Bereits 1858 war ein kleiner Leuchtturm, der Farolete dos Reis Magos, am Forte dos Reis Magos an der Mündung des Potengi in Betrieb. 1872 ersetzte ihn ein 12 Meter hoher Metallturm. Nach der Eröffnung des Hafens von Natal 1922 und dem gestiegenen Schiffsverkehr wurde der heutige Turm von 1949 bis 1951 erbaut und am 15. August 1951 eingeweiht; er ersetzte das alte Feuer.
Der Leuchtturm trägt den Namen einer örtlichen Hebamme, die Mitte des 20. Jahrhunderts Familien in der Nachbarschaft unterstützte. Dieser Name zeigt, wie die lokale Gemeinschaft ihre wichtigsten Mitglieder ehrt.
Öffentliche Besichtigungen gibt es nur am Sonntagnachmittag; an den übrigen Wochentagen ist der Turm geschlossen. Zum oberen Ende führt eine Innentreppe mit 151 Stufen, für den Aufstieg sollte man Zeit einplanen. Der Leuchtturm steht im Viertel Mãe Luíza im Stadtgebiet von Natal.
Das Licht sendet alle 25 Sekunden ein Muster von fünf weißen Blitzen aus, das Schiffen im Südatlantik hilft, es zu identifizieren. Dieses spezifische Signal unterscheidet ihn von anderen Leuchttürmen in der Region.
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