Messejana, Wohnviertel im Südosten von Fortaleza, Brasilien
Messejana ist ein Viertel im Süden von Fortaleza, Ceará, Brasilien, das sich um die Lagoa da Messejana gruppiert. In der Lagune steht eine glänzend grüne Statue aus Glasfaser von Iracema, der Figur aus José de Alencars Roman: eine sitzende Frau mit erhobenem rechtem Arm, die aus einem kleinen Gefäß einen dünnen Wasserstrahl gießt. Die Figur ruht auf einem klumpigen, behauenen Felsensockel, der aus dem Wasser ragt.
Vor der portugiesischen Kolonisierung lebten hier Potiguara; 1600 wurde der Seefahrer Jan Baptist Siyns von ihnen empfangen. Die Jesuiten errichteten die erste Kapelle, die am 1. Oktober 1871 zur Pfarrei erhoben wurde; an ihrem Standort steht heute die Igreja Matriz de Nossa Senhora da Conceição. Am 1. Januar 1760 wurde nach der Vertreibung der Jesuiten 1759 die Vila Nova de Messejana da América gegründet. 1921 stufte Gouverneur Justiniano de Serpa die Gemeinde zum Distrikt von Fortaleza herab.
Der Name Messejana stammt wohl von einer jahrhundertealten Gemeinde in Portugal, doch José de Alencar leitete ihn in Iracema vom Tupi-Wort „Mocejana" ab, und die Stadtverwaltung von Fortaleza führt ihn auf das arabische „mosjana" zurück, was Gefängnis bedeutet. Die Feira de Messejana findet täglich statt, vor allem samstags und sonntags, und unter der Woche versammelt sich eine kleine Messe rund um den Mercado Central.
Der Stadtteil hat mehrere Krankenhäuser und Kliniken, einige davon bieten spezialisierte Dienste an. Besucher sollten verstehen, dass bestimmte Straßen während Stoßzeiten überlastet sein können.
Die Feira de Messejana findet täglich statt, nicht wöchentlich, mit Samstag und Sonntag als Haupttagen; unter der Woche sammelt sich eine kleine Feira rund um den Mercado Central. Sie ist eine der größten Märkte von Fortaleza.
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