Jamestown, Hauptsiedlung auf der Insel St. Helena, Südatlantischer Ozean.
Jamestown ist eine Hafenstadt im Nordwesten der Insel St. Helena im Südatlantik, die sich in einem schmalen Tal zwischen hohen Felswänden vulkanischen Ursprungs erstreckt. Die Hauptstraße verläuft parallel zur Küste, gesäumt von historischen Häusern und öffentlichen Bauten.
Die Siedlung entstand 1659 als Stützpunkt der Britischen Ostindien-Kompanie und diente Schiffen auf der Route zwischen Europa und Asien als Versorgungspunkt. Napoleon verbrachte hier seine letzten Jahre nach der Verbannung im frühen 19. Jahrhundert.
Das Stadtbild wird von den weißen Fassaden der Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert geprägt, die entlang der schmalen Hauptstraße stehen und vom Leben als Seefahrer-Stützpunkt erzählen. Einheimische treffen sich oft im Schatten der alten Bäume am zentralen Platz, wo sich Läden und Büros befinden.
Besucher erreichen die Stadt über den Hafen oder über die Straße vom Flughafen im Osten der Insel. Die meisten Geschäfte und Einrichtungen konzentrieren sich auf die kurze Hauptstraße, die sich zu Fuß leicht erkunden lässt.
Eine steile Treppe mit 699 Stufen verbindet das Tal mit einer alten Festungsanlage auf dem Hügel oberhalb der Stadt. Die Anlage wurde 1829 erbaut und diente ursprünglich dazu, Soldaten schneller zu ihrem Posten zu bringen.
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