Prinz-Edward-Inseln, Vulkanischer Archipel im Westkap, Südafrika.
Prince Edward Islands sind ein vulkanischer Archipel im südlichen Indischen Ozean, der aus Marion Island und Prince Edward Island auf 46 Grad südlicher Breite besteht. Die beiden Inseln liegen etwa 1900 Kilometer südöstlich von Südafrika im rauen subantarktischen Gewässer, wo Wind und Wellen das Klima bestimmen.
Ein Kapitän der niederländischen Ostindien-Kompanie entdeckte die Inseln im Jahr 1663 während einer Reise nach Batavia. Der Vulkan auf Marion Island brach 1980 aus, obwohl Wissenschaftler ihn lange für erloschen gehalten hatten.
Die Inseln dienen als Forschungsbasis des südafrikanischen Antarktisprogramms, wo Wissenschaftler Wetter und Tierwelt beobachten. Nur autorisierte Forscher dürfen auf Marion Island leben, was den Archipel zu einem geschützten Labor unter freiem Himmel macht.
Die Inseln erleben an etwa 320 Tagen im Jahr Regen, wobei Marion Island mit 290 Quadratkilometern fast siebenmal größer ist als Prince Edward Island. Besucher benötigen eine Sondergenehmigung der südafrikanischen Behörden, da das Gebiet streng geschützt ist.
Der Vulkan unter Marion Island erhebt sich etwa 5000 Meter vom Meeresboden, was ihn zu einem der höchsten unterseeischen Gipfel in der Region macht. An der Oberfläche ragt der Krater nur wenige hundert Meter aus dem Wasser, während der größte Teil des Berges verborgen bleibt.
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